Physiotherapie in München Ost
Therapie und Training
UNSERE PRAXIS:
Wilhelm-Dieß-Weg 2
81927 München-Englschalking
ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag bis Freitag
von 8 bis 20 Uhr
Rezeption:
Montag bis Freitag
von 8 bis 17 Uhr
Weitere Information finden Sie auf unserer Kontakt- und Anfahrtsseite.
Physiotherapie bringt Schmerzfreiheit + Mobilität zurück
Krankengymnastik
Mit aktiven krankengymnastischen Übungen helfen unsere Physiotherapeuten, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern oder wiederherzustellen – etwa nach Verletzungen oder Operationen aber auch bei Schäden durch im Alltag erworbenen Fehlbelastungen. Die Erfahrung zeigt, dass sich mit einer aktiven krankengymnastischen Therapie gute und dauerhafte Effekte erzielen lassen. Angewendet wird Krankengymnastik in allen medizinischen Bereichen, in der Orthopädie und Neurologie ebenso wie in der Inneren Medizin.
Manuelle Therapie
In der Manuellen Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt. Die Therapeuten untersuchen zunächst die Gelenke und Muskeln sowie die Bewegungskoordination des Patienten. Dann kommen spezielle Grifftechniken zum Einsatz, um Blockaden sanft zu lösen und Schmerzen zu lindern. Neben passiven Techniken helfen in der Manuellen Therapie auch aktive Übungen dabei, die Beweglichkeit und Mobilität zu verbessern.
Manuelle Lymphdrainage
Die Manuelle Lymphdrainage soll die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems wieder ankurbeln. Nach Operationen oder Verletzungen staut sich oft Lymphflüssigkeit in den betroffenen Körperregionen. Bei der manuellen Lymphdrainage wird die Eigenbewegung der Lymphgefäße mit speziellen Griffen und sanftem Druck angeregt. Die angestaute Flüssigkeit wird in Richtung der Lymphknoten abtransportiert, Schwellungen gehen zurück. So können auch Schmerzen gelindert werden - und dank des nun lockereren und weicheren Gewebes kann sich auch die Beweglichkeit verbessern.
Kinesiotape
Bekannt wurden die meist grellbunten Klebestreifen auf der Haut zunächst bei Leistungssportlern: Kinesiotapes, erfunden von einem Chiropraktiker in Japan. Seit einigen Jahren werden sie auch in der modernen Physiotherapie erfolgreich eingesetzt. Die elastischen Textilbänder sind hautfreundlich und atmungsaktiv, können durch gezielt eingesetzte Spannung die Durchblutung fördern und Schmerzen lindern.
Kryotherapie
Vom griechischen Wort „kryo“ für „kalt“ hat die Kältetherapie ihren Namen. In der Physiotherapie wird die Wirkung von Kälte (Eis) auf den Körper bei verschiedenen Diagnosen eingesetzt. So zum Beispiel kann die Kryotherapie lokal eingesetzt an Gelenken oder Muskelgruppen gegen Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen hilfreich sein.
Naturmoor / Fango
Naturmoor- oder Fangopackungen werden eingesetzt, um die Durchblutung und den Stoffwechsel anzuregen, Schmerzen zu lindern und verhärtete Muskulatur zu entspannen. Diese Art der Wärmetherapie eignet sich sehr gut bei Entzündungen, rheumatischen Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates.
Heißluft
Wärme lockert verspannte Muskeln und lindert Schmerzen. Wir setzen die Wärmetherapie zur Behandlung von nicht-entzündlichen Erkrankungen ein, dazu wird der betroffene Körperabschnitt mit Infrarotlampen erwärmt. Die Heißluftbehandlung kann auch dabei helfen, dass Manuelle Therapie oder Krankengymnastik nachhaltiger wirken.
Elektrotherapie
Seit Jahrzehnten nutzen Therapeuten die heilende Kraft der Elektrizität, um Muskeln zu lockern und Schmerzen zu lindern. Bei der so genannten Reizstrom-Therapie werden Elektroden auf die Haut geklebt, durch die mit sanften Stromimpulsen das darunterliegende Gewebe stimuliert wird. Die Elektrotherapie selbst ist nicht schmerzhaft, sie wird als ein Kribbeln empfunden.
Ultraschall
Hochfrequente Schallwellen erzeugen bei der Ultraschalltherapie im Gewebe Vibrationen, die wie eine Massage auf betroffene Körperstellen wirken. Gleichzeitig entsteht dadurch Wärme – sie wird als wohltuend und schmerzlindernd empfunden und kann verhärtetes Gewebe lockern.
Massage
Die klassische Massage ist eine wichtige Anwendung in der Physiotherapie und ergänzt die aktiven Therapiekonzepte. Massage fördert die Durchblutung, lockert und dehnt das Gewebe und entkrampft die Muskulatur. Außerdem unterstützt Massage den Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken).
Bobath-Therapie
Die Bobath-Therapie (KG ZNS nach Bobath) ist ein spezielles Behandlungskonzept für Patienten mit Schädigungen des zentralen Nervensystems (ZNS). Anders als bei den meisten anderen Behandlungsmethoden kennt die Bobath-Therapie keine standardisierten Übungen. Der Patient wird von speziell geschulten Bobath-Therapeuten dabei unterstützt, ganz individuell und alltagsbezogen sein Nervensystem - und damit seine Fähigkeiten - zu trainieren. Das Konzept wurde von 1943 an entwickelt von der Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Ehemann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath.
Angewandt wird die Bobath-Therapie unter anderem:
- nach einem Schlaganfall
- nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung
- bei Multipler Sklerose
- bei Morbus Parkinson
- und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen.
TRAINING FÜR NEUE FREUDE AN DER BEWEGUNG
In unseren Trainingsräumen bieten wir moderne, medizinische Trainingsgeräte für eine aktive Rehabilitation und Prävention. Unsere Therapeuten begleiten Sie dabei und erstellen für Sie die passenden Übungspläne. So unterstützen wir Sie auf dem Weg zu mehr Leistungsfähigkeit, Beschwerdefreiheit und neuer Freude an der Bewegung.
Besonders zur Vorbeugung ist Bewegung eine wichtige Voraussetzung, um gesund zu bleiben. Wir möchten Ihnen dabei helfen, selbst rechtzeitig aktiv zu werden - und Krankheiten und Ausfälle nach Möglichkeit bereits im Vorfeld zu vermeiden. Dazu bieten wir für Selbstzahler eine Reihe erfolgversprechender Präventivmaßnahmen an.
Gerne beraten wir Sie – damit Sie gesund bleiben.
Jetzt neu in unserer Praxis
Digitalisiertes Training mit YOLii
für noch mehr Effizienz
Krankengymnastik am Gerät (KGG)
Gerätegestützte Krankengymnastik an speziellen Rehabilitationsgeräten hilft dabei, die Muskelfunktion zu verbessern, Gelenke und Wirbelsäule zu unterstützen und dadurch Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zurückzugewinnnen. Anders als in einem herkömmlichen Fitnessstudio findet dieses Reha-Training unter therapeutischer Anleitung statt und folgt einem individuellen Trainingsplan, den unsere Physiotherapeuten unter medizinischen Gesichtspunkten für jeden Patienten erstellen.
KGG kommt besonders nach Verletzungen und Operationen, aber auch bei chronischen Beschwerden zum Einsatz. Ziel ist es, dem Patienten durch das gezielte Training eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit zurückzugeben. Er kann seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.
Posturomed
Auf der pendelnd gelagerten Fläche des Posturomeds werden die unterbewussten Reaktionen des Bewegungsapparates trainiert. Reaktionen, die jeder Mensch im Alltag ständig braucht, um im Gleichgewicht zu bleiben – und die jeder von uns normalerweise ganz unbewusst ausführt. Auf dem Posturomed, einem ausgeklügelten, therapeutischen „Wackelbrett“, kann die Balance gezielt trainiert werden. Die Therapiefläche wird kontrolliert in eine Schwingung versetzt, das Posturomed reagiert auf jede Gleichgewichtsveränderung des Patienten. So wird die Steuerung von Muskeln und Nerven trainiert, sowie das Reaktionsvermögen und die Haltung verbessert.
Slingtraining
Mit einem Seil- und Schlingensystem wird bei dieser Trainingsmethode das eigene Körpergewicht als Widerstand genutzt. Die Muskeln arbeiten dabei ständig gegen die Schwerkraft und müssen die instabile Lage ausgleichen. Das macht die Übungen besonders effektiv, die Anstrengung lässt sich sehr gut für das individuelle Trainingsniveau dosieren. Schlingentraining ist ideal für Kräftigung und Muskelaufbau des ganzen Körpers, wobei vor allem die Muskelkoordination und die tiefliegende, gelenksnahe Muskulatur trainiert werden.
Ergometer und Ergometerlaufband
Ein Ergometer ist das ideale Trainingsgerät, um das Herz-Kreislauf-System und die Ausdauer zu stärken, ohne die Gelenke zu belasten. Auf einem Standfahrrad wird der Oberschenkelmuskulatur eine hohe Aktivität abverlangt, während zum Beispiel Bänder und Gelenke in Knie und Hüfte geschont werden. Auf dem Ergometerlaufband lässt sich neben der Kondition auch gezielt die Gangsicherheit verbessern.